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Montag, 25. März 2013

Warum neue Mediengesetze notwendig und richtig sind: Die kolumbianischen Medien und die sozialen Proteste



Während Argentinien, Ecuador und Venezuela versuchen durch neue Mediengesetze, die Medienlandschaft zu demokratisieren und denen eine Stimme zu geben, die bisher keine hatten, ist die Situation in Kolumbien unverändert und es lohnt sich daher einen Blick auf die dortige Situation zu werfen, um zeigen zu können warum die Gesetzesinitiativen in den Lateinamerikanischen Ländern notwendig und wünschenswert sind.

Freitag, 22. März 2013

Kolumbien - Großangelegte Hackerangriffe auf Internetseiten der Regierung


Eine Gruppe von Hackern, die sich „Colombian Hackers“ nennt, sorgt derzeit für Aufregung in Kolumbien. Sie setzen sich für eine bessere Zukunft für alle ein und hacken derzeit offizielle Internetseiten, die auf gov.co enden. Allein am 21.03. wurden so 9 Seiten vom Netz genommen.
Screenshot (22.03.2013)

Der Kaffeestreik in Kolumbien

Der Versuch einer Reproduktion der Geschehnisse aus Sicht der deutschen online Tageszeitungen

Wer gibt einem Informationen zum Kaffeestreik in Kolumbien? Spannende Frage für den ersten Aires-del-Sur-Pressespiegel zu Kolumbien. Also ab an den Computer, Browserfenster öffnen und fleißig googlen? Immerhin - ein erster schneller Zugriff auf Informationen ist so doch sicherlich gewährleistet? Nein! Ich möchte ja nicht wissen welche Seite am besten die große Suchmaschine manipuliert, ich will ja wissen wem so was eine Meldung wert ist und wenn ich das beantworten kann, dann wäre es auch interessant zu wissen was genau daran eine Meldung wert ist. Also dann, welche große deutsche Tageszeitung gibt mir Informationen?

Kolumbien und seine „ESMAD“ (Escuadrón Móvil Antidisturbios)

In Deutschland kaum beachtet, gab es in Kolumbien schwere Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Spezialeinheit der Polizei ESMAD (dt. „Mobile Antiterroreinheit“). Diese Spezialeinheit wurde 1999 gegründet und ist, so wird es zumindest auf Wikipedia gesagt, hauptsächlich dafür gedacht, die lokalen Polizeikräfte bei Demonstrationen und Großveranstaltungen zu unterstützen.
Doch anstatt für die Sicherheit zu sorgen, scheint diese Einheit eher durch ihr unverhältnismäßiges Auftreten aufzufallen. So kam es im Zuge der Studentenproteste im Jahr 2011 mehrfach zu schweren Zusammenstößen mit Verletzten, die in keinem Verhältnis zu dem eigentlichen Protest standen.